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Snoopy, Lucy und der Liebe Gott ...

Als mir Pfarrer Jeff Myers aus Kansas erzählte: "Es gab da mal ein kleines Buch zur Theologie der Peanuts ..." kam mir das kurios vor. Aber ich wurde eines Besseren belehrt: The Gospel according to Peanuts erschien 1965 und wurde bis 2012 über 10 Mio. mal verkauft! Es ist das erste Buch von Robert L. Short, der sich neben seinen theologischen Studien als Schauspieler in Werbefilmen versuchte. Sieben Peanutsbücher folgten, zur Freude von Charles M. Schulz, dem Vater der Peanuts: "Dieses neue Buch ist voll von wunderbaren Zitaten und ist von Anfang bis Ende ein wahrer Genuss."

Schulz war selbst Lehrer in einer Sonntagsschule der Evangelisch-methodistischen Kirche. Seine Frau Jean erinnert sich: "Ich denke, dass er ein zutiefst nachdenklicher und spiritueller Mann war. Sparky war nicht die Art von Person, die sagen würde ‚Oh, das ist Gottes Wille‘ oder ‚Gott wird sich darum kümmern‘. Ich denke, für ihn war das eine zu einfache Aussage, und er dachte, dass Gott viel komplizierter sei."

Es ist diese Nachdenklichkeit und der Respekt vor der Komplexität Gottes, die auch in den Peanuts auftauchen. Sie stellen Fragen und bleiben oft die Antwort schuldig, sie regen zum Nac r. Oder in Jeans Worten: "Als er die Sonntagsschule unterrichtete, sagte er den Menschen nie, was sie glauben sollten. Gott war ihm sehr wichtig, aber auf eine sehr tiefe Weise, auf eine sehr mysteriöse Weise."

Bernd Hans Göhrig - für das Team der Sommerkirche

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