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Lydia kommt!

So haben wir - voller Erwartung - den Lydia-Adventskalender im Dezember 2019 verfolgt.

Die Lydiagemeinde gibt es nun bald ein Jahr. Es war ein Jahr, das wir uns ganz sicher anders vorgestellt haben. Wir haben uns viele Gelegenheiten gewünscht, einander kennenzulernen, näher zusammenzurücken. Heute sitzen wir im Gottesdienst mit großem Abstand hinter Mund-Nasenbedeckungen, gemeinsame Treffen sind kaum möglich. Aber es wird wieder kommen. 

Ein Jahr Lydia - das nehmen wir zum Anlass, in diesem besonderen Advent noch einmal den Adventskalender für Sie zu aktivieren. Noch einmal von den Erwartungen und Hoffnungen, von den Menschen lesen, die an der Fusion mitgearbeitet haben. Ein wenig mehr von Lydia erfahren, vielleicht wirklich einmal eine "stille Zeit" haben und sich dabei auf Weihnachten freuen, dass Gott zu uns kommt und uns Kraft schenkt.

Am 1. Dezember geht es los - schauen Sie immer wieder vorbei.

31. Dezember 2019

4Bibeln

Amen.

30. Dezember 2019

pixabay

DANKE!
 
Danke, dass seit mehr als drei Jahren Menschen kontinuierlich an der Vorbereitung der Gemeindefusion gearbeitet haben! Es sind um die 30 Gemeindemitglieder in den Kirchenvorständen und außerhalb und dazu eine Handvoll Hauptamtliche, die in vielen Fachausschüssen und der Steuerungsgruppe die Geburt der Lydiagemeinde vorbereitet haben.

Ein paar Zahlen und Fakten:
 

  • 2 gemeinsame Kirchenvorstandswochenenden
  • 4 Kirchenvorstandstage
  • Mehrere Gemeindeversammlungen in jeder Gemeinde
  • Fachausschüsse für Finanzen, Gebäude, Gottesdienste, Kindertagesstätten, Kirchenmusik, Kommunikationstechnologie, Leitbild, Öffentlichkeitsarbeit, Pfarrdienstordnung und Verwaltung
  • Unzählige Ausschusssitzungen wurden zu 90 Prozent ehrenamtlich getragen.
  • Die gesamte Telekommunikationstechnik – Telefon und Internet samt Cloud-Lösungen wurde neu aufgebaut.
  • Eine neue Gemeindezeitung wurde aus der Taufe gehoben und in einem gänzlich geänderten Ablauf vorbereitet und produziert.
  • Die Website der Lydiagemeinde wurde komplett neu aufgebaut und ist mit diesem Adventskalender bereits online.
  • Für die kirchenmusikalische Arbeit in der Lydiagemeinde wurden neue Konzepte breit diskutiert und festgelegt.
  • Schon seit September steht der gemeinsame Gottesdienstplan der drei Gemeinden.Es gibt einen Taxiserivce als Zubringer zu den Gottesdiensten.
  • Und, und, und …

 
Wir können nur Danke sagen! Es ist ein vertrauensvolles Miteinander gewachsen, das uns sehr zuversichtlich auf die neue Gemeinde blicken lässt. Lydia kann kommen!

Die kommende Lydiagemeinde
Kirchorte Auferstehung, Hausen, Wichern

28. Dezember 2019

terra-pflanzenhandel

Lydia für den (Kirch-)Garten

Die Strauchrose Lydia ist ein Dauerblüher und blüht gruppenweise in kleinen Sträußen. Ihre halb gefüllten Blüten sind rot-orange und kelchförmig und strömen einen leichten, fruchtigen Duft aus. Lyida ist die perfekte Rose für farbenfrohes Dekorieren von großen Grünflächen, wie Parks und (Kirch-)Garten. Sie wird zwischen 180 und 220 cm hoch.

27. Dezember 2019

wikipedia

Lydias Farbe: Purpur

Lydia war Purpurhändlerin und handelte mit einem Luxusgut. Purpur war teurer als Gold, denn für die Herstellung von 1 g Farbstoff mussten mehrere Tausend Schnecken gemolken oder getötet werden.

Entsprechend hoch war der gesellschaftliche Stellenwert der Farbe und sicher auch derer, die mit dem Farbstoff handelten. Bereits die Könige Israels und Kaiser Persiens hüllten sich in purpurne Gewänder. Im alten Rom war die Farbe nur dem Kaiser und den Senatoren vorbehalten – letztere durften nur einen schmalen Streifen an der Toga aufbringen. Wer sich nicht an diesen Kodex hielt, musste mit der Todesstrafe rechnen.

Purpur ist keine feste Farbe, sondern das Ergebnis eines Färbeprozesses. Mit Purpur gefärbte Stoffe können grün, altrosa, tiefrot, blau, violett oder fast schwarz sein -  je nach verwendeter Schnecke, Länge des Färbeprozesses und Intensität des Lichteinfalls. Unsere heutige Vorstellung der Farbe liegt im Rot-Blau-Bereich.

Ab dem 4. Jahrhundert wurden Urkunden oder wertvolle Handschriften, z. B. Evangelien und biblische Texte, auf purpurgefärbtem Pergament geschrieben. Innerhalb der katholischen Kirche ist leuchtend scharlachrotes Purpur heute den Kardinälen, violettes Purpur den Bischofsgewändern vorbehalten. In der Evangelischen Kirche ist die Farbe Violett die Farbe der Vorbereitungszeit auf hohe Christusfeste, wie Advents- oder Passionszeit.

26. Dezember 2019

Lydias Kirchorte III - Die Ev. Kirche Hausen

Die Ev. Kirche Hausen, eine spätklassizistische Saalkirche, wurde nach Plänen des Bockenheimer Maurermeister Brandt gebaut und 1852 eingeweiht. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche bei den Luftangriffen schwer beschädigt und in den Jahren 1950 bis 1951 wiederaufgebaut. Ihre steinsichtige Fassade aus grob behauenem rotem Sandstein und dunkler Basaltlava prägt das Bild des Ortskerns von Hausen.

Der helle, weiß-hellblaue Innenraum ist geprägt von der Orgel über dem Altar. Die Rückwand hinter dem Altar gestaltete Karoline Cornill-Dechent aus Metall. Das Taufbecken und die Lampen wurden von den Kunstwerkstätten Klemisch in Offenbach hergestellt. Im Zuge des Neubaus des Gemeindezentrums 2016/2017 erhielt die Kirche neue einfarbig weiß gestaltete Fenster und eine Glastür zum Gemeindekomplex.

Die Orgel stammt aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und wurde von Daniel Raßmann gefertigt. Das Instrument mit neun Registern wurde 1960 von Heinrich Voigt und 1972 von Werner Bosch Orgelbau umgebaut und verfügt heute über 14 Register und zwei Manuale.

Die drei Glocken stammen von der Glocken- und Kunstgießerei Rincker und wurden 1965 eingeweiht.

Übrigens: Um den Pfarrer an die Gemeinde zu binden, errichtete die Stadt 1775 bis 1776 das Pfarrhaus, das alles überdauerte und heute das älteste bewohnte Pfarrhaus in Frankfurt ist.

25. Dezember 2019

Helmut Richter

Lydia - Einsatz für die junge Gemeinde

Junge Gemeinde verstehen wir hier - anders als in der Bibel im Zusammenhang mit Lydia erzählt - als Gemeinde junger Menschen, nämlich unserer Kinder. Wir organisierten bisher das Vater-Kind-Wochenende in der Wicherngemeinde und werden es auch in der neuen Lydiagemeinde weiter tun. Im Zeitraum Mitte Mai bis Mitte Juni verbringen wir ein entspanntes Wochenende in der Natur zusammen mit unseren Kindern. Traditionsgemäß wird im CVJM-Feriendorf in Herbstein im Vogelsberg gezeltet. Der Zeltplatz befindet sich auf einer großen Wiese am Waldrand, mitten in der Natur neben einem idyllischen Bach, und die Wiese haben wir ganz für uns alleine. Das offene Programm beinhaltet u. a. Gute-Nacht-Geschichten am Lagerfeuer für kleinere Kinder, Geländespiele im Wald, Korkenbootrennen im Bach, Fußballspiele, Stockbrot über dem Feuer backen. Das nächtliche Lagerfeuer bietet gute Gelegenheit, andere Väter aus der Nachbarschaft in Praunheim und Hausen kennenzulernen. Am Sonntagmorgen feiern wir einen in allen Belangen selbst gestalteten Open-Air Gottesdienst.

Das Alter der Kinder ist nicht beschränkt. In den letzten Jahren waren Kinder im Alter zwischen 2 und 16 Jahren dabei. Damit die Gruppe nicht zu groß wird, begrenzen wir die Teilnehmendenzahl auf 60. Lust bekommen mitzufahren?

Thomas Hickler & Jonathan Heubes
Kirchort Wichern
Organisation Vater-Kind-Wochenende

24. Dezember 2019

zdf/Jesus und die Frauen

Gesegnete Weihnachten

Lydia in der Bibel

Lydia wird in der Apostelgeschichte ein einziges Mal erwähnt (Apg. 16,9-15 und 40). Dort heißt, hier zitiert aus der Lutherbibel 2017:

Der Ruf nach Makedonien

9Und Paulus sah eine Erscheinung bei Nacht: Ein Mann aus Makedonien stand da und bat ihn: Komm herüber nach Makedonien und hilf uns! 10Als er aber die Erscheinung gesehen hatte, da suchten wir sogleich nach Makedonien zu reisen, gewiss, dass uns Gott dahin berufen hatte, ihnen das Evangelium zu predigen.

In Philippi

11Da fuhren wir von Troas ab und kamen geradewegs nach Samothrake, am nächsten Tag nach Neapolis 12 und von da nach Philippi, das ist eine Stadt des ersten Bezirks von Makedonien, eine römische Kolonie. Wir blieben aber einige Tage in dieser Stadt. 13Am Sabbattag gingen wir hinaus vor das Stadttor an den Fluss, wo wir dachten, dass man zu beten pflegte, und wir setzten uns und redeten mit den Frauen, die dort zusammenkamen.

Die Bekehrung der Lydia

14Und eine Frau mit Namen Lydia, eine Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatira, eine Gottesfürchtige, hörte zu; der tat der Herr das Herz auf, sodass sie darauf achthatte, was von Paulus geredet wurde. 15Als sie aber mit ihrem Hause getauft war, bat sie uns und sprach: Wenn ihr anerkennt, dass ich an den Herrn glaube, so kommt in mein Haus und bleibt da. Und sie nötigte uns.

23. Dezember 2019

Ute Falkenmayer
Ein bunter Sommerstrauß aus dem Garten für den Altar
Ute Falkenmayer
Altarschmuck im Herbst
Helmut Richter
Leuchtendes Gelb zur Goldenen Konfirmation

Sonntäglicher Blumenschmuck aus dem Garten

Lydia, eine Kauffrau durch und durch, so stelle ich sie mir vor. Auch sie musste rechnen, geschickt und verantwortungsvoll mit ihrem Geld haushalten, wie auch unsere Kirchengemeinden.

Einen Beitrag dazu leistet seit knapp drei Jahren in der Wicherngemeinde unser Blumendienst. Das heißt, dass wir uns, derzeitig noch zu dritt, um den Blumenschmuck auf dem Altar kümmern. Dafür bedienen wir uns unserer Gärten, werden dafür von unseren Nachbarn beschenkt oder sammeln unseren Altarschmuck in der Natur. Somit entstehen uns keine Kosten. Nur in ganz besonderen Fällen, sei es der Anlass oder die Not an frischem Grün, kaufen wir Blumen hinzu. Da sich die Wicherngemeinde der Initiative „Faire Gemeinde“ angeschlossen hat, achten wir in diesen Fällen darauf, Fairtrade-Blumen zu kaufen. Das Fairtrade-Siegel garantiert, dass sozial- und umweltverträglich produziert wird.

So individuell wie wir drei "Blumenfrauen" sind auch unsere Sträuße, die wir mit viel Freude selbst gestalten. Spannend wird es dabei insbesondere, wenn die Jahreszeit uns nur ein eingeschränktes Angebot an floralem Material zur Verfügung stellt.

Gerne möchten wir mit der Idee des Blumendienstes die neue Lydiagemeinde bereichern und freuen uns auf weitere Mitwirkende.

Berit Neugebauer
Kirchort Wichern
Blumendienst

22. Dezember 2019

Holger Wilhelm
Holger Wilhelm, Pfarrer

Ich freue mich auf jeden Fall auf die Lydiagemeinde.

Die Menschen, die sie in Hausen und Praunheim vorbereiten, arbeiten jetzt schon wunderbar vertrauensvoll zusammen. Unsere gemeinsame Konfirmandenarbeit war der große Vorreiter der Kooperation, bereits jetzt ist durch das gemeinsame Gottesdienstkonzept, bei den Chören, beim Fahrdienst und bei den gemeinsamen Vorbereitungen weitere konkrete Zusammenarbeit entstanden.

Noch sind das Erfahrungen Einzelner. In die Breite müssen diese gemeinsamen Erlebnisse erst noch gehen. Das darf seine Zeit brauchen. Und unser Eigenes, unser Herkommen aus den jeweiligen Gemeinden mit ihren Traditionen dürfen wir mitnehmen auf die Reise in die neue Gemeinde.

Aber der Übergang zum kommenden Jahr birgt auch einen Abschied – von der bisherigen Gemeinde. Das darf auch Wehmut hervorrufen.

Freilich nehmen wir nur Abschied von einer äußeren Struktur. Denn was - immer - bleibt, ist Gottes Wort als Orientierung. Sein Geschenk der Liebe, das wir an Weihnachten feiern. Und wir Menschen, die sich immer neu von Gott berühren lassen wollen. Luther nennt die Gemeinschaft, die so entsteht, die „geglaubte Kirche“ - die Gemeinschaft der Glaubenden aus dem Glaubensbekenntnis. Sie verbindet uns Christinnen und Christen in der ganzen Welt. Sie ist die eigentliche Heimat, die uns nichts und niemand nehmen kann. Denn unsere Heimat ist Gottes Liebe. Und die tragen wir in die Welt. Nur dafür ist Gemeinde da.

Ich wünsche allen ein gesegnetes Weihnachtsfest, in dem wir uns von Gottes Liebe berühren und bewegen lassen. Und einen guten Start ins neue Jahr wie auch in die neue Lydiagemeinde!

Holger Wilhelm
Kirchort Hausen
Pfarrer

21. Dezember 2019

Lydia gibt es auch als Musical.

20. Dezember 2019

pixabay/Josef Antonio Alba

Gebet

Herr, du kennst meinen Weg,
den Weg, der hinter mir liegt,
und den, der vor mir liegt.
Du begleitest mich jeden Augenblick.
Du bist immer für mich da.

Weil du mich führst,
kann ich versuchen, mich selber zu führen,
dass meine Augen und Ohren unterscheiden lernen,
dass mein Denken das Richtige findet,
dass mein Herz das rechte Entscheiden lernt.
Weil du mich führst,
will ich meinen Weg versuchen.

Charles de Foucauld

19. Dezember 2019

Ev. Wicherngemeinde Frankfurt am Main
Ev. Wicherngemeinde Frankfurt am Main

Lydias Kirchorte II – der Wichernkirchsaal

Das Gebäude der Wicherngemeinde entdeckt man eher zufällig. Am besten noch bei Nacht, wenn das Kreuz an der Fassade weithin ausstrahlt. Zurückhaltend ist das Gebäude bei Tag: kein Turm, keine Glocken. So wie Jesus einer von uns war, reiht sich der Gemeindekomplex mit dem großen Kirchsaal in die Bauhaus-Reihenhaussiedlung unauffällig und bescheiden ein. Riskiert man von außen einen Blick, erhascht man wenig von dem Leben und der Atmosphäre, die das Gebäude im Inneren birgt.

Knapp 60 Jahre ist der Kirchsaal heute alt. Er kennt daher keine Kriegswunden, wurde aber Mitte der 90er Jahre mit zusätzlichen Fenstern und einem modernen Buntglasfenster des Darmstädter Künstlers Thomas Duttenhöfer im Altarraum erhellt. 20 Jahre später wird der Innenraum des Kirchsaals in abgestuften Lilatönen gestaltet (siehe Türchen 8. Dezember). Der Saal hat eine warme Kombination von Farbe und Holz. Durch die breite Fensterfront kann man in den für Reihenhäuser typischen Garten blicken.

Der Kirchsaal lebt. Er ist nicht nur Gottesdienstraum, er dient für den Konfiunterricht, Yogastunden, Konzerte, Chorproben oder andere Treffen. Stühle und Klavier werden nach Bedarf gestellt. Der Wichernkirchsaal ist ein Raum, der erdet und zur Ruhe kommen lässt. Hier wird gebetet, gegessen, getanzt und gelacht.

Es gilt die herzliche Einladung: selbst anschauen, auf sich wirken lassen, dabei sein.

18. Dezember 2019

pixabay/ddimitrova

Noch 14 Mal schlafen …

... dann ist Lydia! :)
 
Ein bisschen stellt für mich die diesjährige Adventszeit nicht nur das frühere kindliche Warten auf Weihnachten und das Christkind dar, sondern das "Warten auf …" schließt in diesem Jahr auch das Warten auf den Beginn der Lydiagemeinde ein. Und zwar mit allem, was so zu einem „Warten auf …“ dazu gehört:

  • ein bisschen aufgeregt, wie es wohl werden wird und ob alles – wie erhofft – klappt;
  • ein bisschen sorgenvoll, „ob wir auch artig waren“ und an alles gedacht haben, damit der Weg für Lydia geebnet ist;
  • voller Vorfreude auf das „Auspacken“ von Lydia und den unfassbar vielen Facetten, die Lydia mit sich bringen wird…. Für jeden wird etwas dabei sein.
  • sehr gespannt auf das, was Kommen wird und ob die gehegten Wünsche auch in Erfüllung gehen;
  • mit ganz viel Wärme bei dem Gedanken, dass wir alle zusammen daran gearbeitet haben, damit ein gemeinsames Ziel nun endlich zum Leuchten gebracht wird.

Und so freue ich mich auf Januar, wenn ich dann, in Erinnerung an die Namensgeberin von vor fast 2000 Jahren, sagen kann: "Lydia ist hier – in jedem von uns!"

Martina Suchomel
Noch-Gemeindesekretärin Auferstehung und Hausen sowie eine von zwei Gemeindesekretärinnen der Lydiagemeinde

17. Dezember 2019

Lydias Kirchorte I - Die Ev. Auferstehungskirche

Die Auferstehungskirche ist eine barocke Saalkirche. Sie wurde 1770 bis 1773 erbaut und nach ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg 1949 mit einer unverputzten Natursteinfassade wiederaufgebaut. Sie ist ein Kulturdenkmal nach dem Hessischen Denkmalschutzgesetz.

Den Innenraum bestimmen die warmen, kräftigen Farben Grün und Rot sowie gerade Linien und Quadrate an Emporenbrüstung und Decke. 1990 erhielt die Kirche zwei Buntglasfenster nach Entwürfen des Praunheimer Kunstmalers Willi Petri.

Der Kronleuchter in der Mitte des Kirchenraumes ist ein Geschenk der polnischen Gemeinde aus Gleiwitz als Dank für Hilfstransporte von der Auferstehungsgemeinde Anfang der 1980er Jahre.

Im hellen Zentrum des Altarraums steht der Altar, der nach einem Entwurf des Praunheimer Künstlers Hans Steinbrenner von der Fa. Enders aus Fulda gefertigt wurde. Er besteht aus einem 2,8 Tonnen schweren, schlicht gebeilten Muschelkalk-Monolith.

Die Orgel aus dem Jahr 1996 wurde von der Orgelbauwerkstatt Karl Schuke erbaut. Sie hat 1004 Pfeifen, 17 Register, verteilt auf zwei Manuale und ein Pedal. Sie besitzt eine mechanische Tontraktur und eine mechanische Registeranlage.

Diese wunderschöne Kirche ist immer ein Besuch wert. Wir laden Sie herzlich ein!

16. Dezember 2019

privat

Der Name Lydia - bekannt und doch etwas Besonderes

Lydia ist ein Name griechischen Ursprungs. Er bedeutet so viel wie „die Frau aus Lydien“. Der Name Lydia war bereits im alten Rom gängig und etablierte sich ab ca. 1800 zunehmend in Italien und Deutschland. Der Vorname ist vor allem in christlich geprägten Ländern verbreitet. Lydia ist z. B. in Österreich, Schweiz und Polen bekannt, aber auch im Vereinigten Königreich und in Kanada sehr beliebt.

Ein Mädchen mit dem Namen Lydia hat gute Chancen, in der Schule die einzige mit diesem Namen zu sein. Nicht einmal ein Promille aller in Deutschland geborenen Mädchen werden Lydia genannt. Tatsächlich erhalten derzeit von 10.000 Mädchen nur ungefähr 4 diesen Namen. Im Beliebtheitsranking aller Mädchennamen belegt Lydia in einer Vornamensstatistik Platz 346.

Mögliche Namensvarianten sind Lidia, Lidija oder Lidya.

In Deutschland gibt es einige Lydiagemeinden, z. B. in Dortmund, Bielefeld, Aachen, Herzogenrath oder Berlin. Und bald auch in Frankfurt am Main!

15. Dezember 2019

Brigitte Bruckschen-Levin

Ich liebe Puzzeln.

Stück für Stück trägt man ein Bild zusammen. Mal macht das Spaß, mal braucht man Geduld, mal kommt man einfach nicht vorwärts. Und dann, wenn man z. B. aus einem anderen Winkel auf das Bild schaut, geht es wieder weiter. Am Ende hat man ein schönes Ganzes, streicht mit der Hand liebevoll über das Bild. Geschafft!

So stell ich mir die Gemeindefusion vor. Viele Menschen haben ihre Puzzleteile gesetzt, dazu beigetragen, dass die Lydiagemeinde entstehen konnte. Über Jahre hinweg. Sie haben um Liebgewonnenes gekämpft, Neues aufgebaut und mit Bedacht den Rahmen dafür gelegt, dass die Gemeinde eine tragfähige Zukunft hat. Dass uns die neue Gemeinde eine Heimat wird. Ich danke allen von Herzen dafür, dass sie sich eingebracht und geduldig die richtigen Teilchen zusammengesetzt haben. Und alles immer wieder unter Gottes Segen gestellt haben.  

Geschafft? Nein, das Puzzle der Lydiagemeinde ist nie fertig. Natürlich können Sie sich an dem Bild, so wie es jetzt ist, freuen. Aber das Bild lebt und wird noch schöner, wenn Sie mitmachen und Ihr Teilchen dort ansetzen, wo es am besten hinpasst. Lydias Tür steht immer offen!

Brigitte Bruckschen-Levin
Kirchort Hausen
AG Öffentlichkeitsarbeit in der Fusion & AG Fundraising

14. Dezember 2019

Lydia-Projektchor/Foto: Elke Krenzer

Gemeinsam singen hält im Herzen jung

Die Lydiagemeinde hat drei Chöre und viele Sangesfreudige. Wie könnte das zusammen klingen? 24 Sängerinnen und Sänger aus Hausen und Praunheim, evangelische und katholische, junge und ältere, mit viel oder wenig Chorerfahrung – allen gemeinsam die Freude am Singen - probten einen Samstag lang mit Martin Höllenriegel Lieder verschiedener Epochen.

Rhythmus und Stimme, Begegnung im Tun, gemeinsam die richtigen Töne finden und erleben wie Lieder sich entfalten und ein harmonisches Miteinander entsteht. Am Ende eines langen Tages  zufriedene Gesichter, denn Singen macht glücklich.

Das nächste gemeinsame Projekt ist der Musikgottesdienst zum Sonntag Cantate.

Singen Sie mit uns – wir freuen uns auf Sie.

Anita Lemaile
Kirchort Hausen
Westhausener Marionettentheater und Ökum. Erwachsenenchor Hausen

13. Dezember 2019

pixabay/Myriam Zilles

Schöpferische Pause :)

12. Dezember 2019

Stefanie Graeme

Ich bin froh

Bald ist es soweit, der Countdown läuft.

Ich bin froh, wenn wir eine große Gemeinde werden. So viele Möglichkeiten und Chancen tun sich auf, weil jeder Standort Potenzial hat, von dem alle profitieren können. Wenn wir nicht an Verlust, sondern an Gewinn denken, ist das Glas immer halb voll und nie halb leer.

Nach den vielen Monaten der Vorbereitung und der intensiven Zusammenarbeit, nach unzähligen Sitzungen mit den Menschen von Auferstehung und Wichern bin ich voller Zuversicht, dass wir als Ev. Lydiagemeinde zusammenwachsen werden. Natürlich werden sich Dinge ändern und alle lassen Federn, weil sie liebgewonnene Gewohnheiten aufgeben müssen. Aber so ist das Leben. Und so nehmen wir es an, weil wir auch alle etwas dabei gewinnen können. Vielfalt.

Stefanie Graeme
Kirchort Hausen
Vorsitzende des Kirchenvorstands,
Geschäftsführender Ausschuss, Bauausschuss,
Diakoniebeauftragte, Kindergarten- und Hortausschuss,
Steuerungsgruppe DRIN-Projekt

11. Dezember 2019

Katrin Groß

Zusammen(-)wachsen

Ich freue mich auf die neue Lydia-Gemeinde, denn alleine mag man einzigartig sein, gemeinsam kann man jedoch von einer größeren Vielfalt profitieren.

In den letzten zwei Jahren haben wir in der Steuerungsgruppe die Finanzstruktur einer fusionierten Gemeinde entworfen. Die Suche nach einvernehmlichen Ergebnissen war stets von Offenheit geprägt, die Treffen immer konstruktiv. Schließlich durfte ich auch einige Besonderheiten der kameralistischen Buchführung lernen. Und da keiner alleine so klug ist wie alle zusammen, bin ich sicher, dass auch zukünftig der Mehrwert an Erfahrungen, den die diversen Gemeindemitglieder beitragen, uns zusammen(-)wachsen lässt.

Katrin Groß
Kirchort Auferstehung
Finanzausschuss Steuerungsgruppe

10. Dezember 2019

Andrea Völler

Ich freu mich auf den Zusammenschluss der Gemeinden zur Lydiagemeinde.

Früher hab ich in Praunheim gewohnt, meine Tochter ist in der Auferstehungsgemeinde getauft worden. Heute arbeite ich in Praunheim/Westhausen in einem Kinderhort.

Aber was mich am meisten mit den Menschen der Gemeinde verbindet, ist die Freude an Yoga. Ich unterrichte immer donnerstags in dem wunderschönen Gemeinderaum in der Pützerstraße. Die Stille und ruhige Besinnlichkeit dort passt gut zur Yogastunde. Manchmal scheinen nur die Kerzen des Altars und wir vergessen, das Licht anzumachen, denn im Yoga ist jeder ganz bei sich. Das ist schön.

Die Menschen, die immer so regelmäßig seit einem Jahr donnerstags kommen, sind mir ans Herz gewachsen. Das ist eine kleine Yoga Gemeinde in der jetzt so großen Lydiagemeinde.
Ich freue mich, wenn noch mehr Menschen die Freude an Yoga entdecken und den schönen Kirchenraum zu schätzen wissen.

Andrea Völler

9. Dezember 2019

Gitte Spiegel

Ich bitte Gott,

dass er uns alle, die wir wie Lydia einen Neuanfang wagen, in unserem Aufbruch und unserer Arbeit in der neuen Lydiagemeinde begleitet, uns den Weg weist, uns Mut gibt und uns stärken wird, die gemeinsame Verantwortung zu tragen und zu bewältigen.

Brigitte Spiegel
Kirchort Hausen
Mitglied des Kirchenvorstands, der AG Fundraising, des Geschäftsführenden Ausschusses & Mitglied der Steuerungsgruppe

8. Dezember 2019

Schon seit 2015 auf den Spuren von Lydia?

Zumindest in Bezug auf die Farbgestaltung kann man das für den Wichernkirchsaal in der Pützerstraße 96a mit „ja“ beantworten.

Wir haben Ende 2015 den Wichernkirchsaal renoviert. In diesem Zusammenhang entwarf der Wandgestalter mehrere Farbkonzepte für die Bühne hinter dem Altar und die seitlichen Felder oberhalb der Fenster. Vorgestellt wurden Varianten mit unterschiedlichen Ton-in-Ton-Farben.

Schon damals entwickelten wir eine Affinität zu Lydia-Purpur-Tönen. Am Ende entschieden wir uns für eine im Kirchsaal von hinten nach vorne heller werdende sogenannte "Grau-Magenta-Progression", die im Naturweiß um den Altar herum endet. Der Grund für diese Entscheidung war die schön anzusehenden und warm anmutenden Farben, aber auch der visuelle Ausdruck von Spiritualität, welcher so in den Kirchsaal gelangen sollte. Und - wer weiß? - vielleicht haben wir ja auch unterbewusst schon 5 Jahre in die Zukunft geblickt …

Als Material wählten wir Lehmfarbe, weil sie eine schöne Oberfläche aufweist, für ein gutes Raumklima sorgt und auch aus ökologischen Gesichtspunkten erste Wahl war.

Keines der Fotos kann die Wirkung eines Besuchs wiedergeben. Daher lade ich Sie herzlich ein, sich den Saal bei einer der nächsten Veranstaltungen oder bei einem Gottesdienst selbst anzusehen und auf sich wirken zu lassen …

Helmut Richter
Kirchort Wichern
Mitglied des Kirchenvorstands, Gebäudeausschuss, Organisation „LydiaGroove"

7. Dezember 2019

Göttliche Fügungen

Welch ein Glück,


* dass Paulus, Silas und Timotheus – ganz frisch in Philippi angekommen – am Sabbat an den Fluss gingen, um eine Gebetsstätte zu finden;
* dass sie Frauen fanden, die sich nicht hinter irgendwelchen Mauern versteckten, sondern sich im Freien versammelt hatten;
* dass sich diese Männer zu diesen Frauen setzten;
* dass diese Frauen den Männern zuhörten, wie sie von Jesus erzählten;
* dass da eine ganz besondere Frau, nämlich Lydia, war, die gleich für sich begriff, dass sie ihren weiteren Weg mit Jesus gehen würde;
* dass sie handelte und sie sich und alle Menschen, die mit ihr in ihrem Hause lebten, sogleich taufen ließ;
* dass Lydia ihre eigene Gemeinde durch die Männer bestätigt bekam, indem diese Lydias Einladung, für den Rest ihres Aufenthalts in ihrem Haus zu leben, annahmen.


Was für eine Geschichte: Ein Fluss der anzieht. Suchende Männer. Keine Mauern, die verstecken. Frauen, die fremden Männern zuhören. Menschen, die handeln.

Was für eine Frau. Damals.

Auch wir haben einen Fluss.

Tanja Clauß
Kirchort Auferstehung
Mediatorin

6. Dezember 2019

Wer war eigentlich Lydia?

Lydia war Purpurhändlerin in Philippi. Sie war eine "gottesfürchtige Frau" nicht jüdischer Herkunft, hatte aber Interesse am jüdischen Glauben, besuchte die Synagoge und stand der jüdischen Gemeinde nahe. Somit war sie offen für die Botschaft von Paulus und nahm deshalb ihn und Silas "in ihrem Haus" auf (Apg 16, 14 - 15); demnach war sie also Haushaltsvorstand, Witwe oder eine unabhängige Geschäftsfrau.

Lydias Geburtsort Thyatira war in der Antike bekannt als Gewinnungsort von Purpur. Lydia bekehrte sich mit ihrer Familie zum Christentum und wurde am Bach vor den Toren der Stadt von Paulus getauft - das war die erste im Neuen Testament berichtete Taufe in Europa. In ihrem Haus versammelte sich die Christengemeinde von Philippi. Nachdem man Paulus in Philippi ins Gefängnis geworfen hatte, kehrten er und Silas nach ihrer Freilassung noch einmal bei Lydia ein, um sich zu verabschieden (Apg 16, 40).

In den Orthodoxen Kirchen wurde Lydia große Verehrung zuteil, sie wird auf zahlreichen Ikonen dargestellt. Nahe Philippi befinden sich wenige Reste einer frühen, ihr geweihte Basilika, eine neue Lydia-Kirche und eine Gedenkstätte an der Stelle, wo der Überlieferung nach ihre Taufe stattfand.

Ökumenisches Heiligenlexikon
Jochen Schäfer
Text auf 1.200 Zeichen gekürzt
Originaltext unter https://www.heiligenlexikon.de/BiographienL/Lydia_von_Philippi.html

5. Dezember 2019

Fereshteh Ghodstinat

Frauen wie Lydia bewegen die Welt

Mich bewegt Lydia, weil Lydia eine mutige, starke und empathische Frau ist.

Eine beeindruckende Frau, von der wir lernen können. Wir können lernen, den Mut zu haben, fremde Menschen anzunehmen. Wir können lernen, uns auf neue Situationen einzulassen, Verantwortung zu übernehmen und Verantwortung zu teilen.

Frauen wie Lydia bewegen die Welt.

Fereshteh Ghodstinat
Kirchort Hausen
Leiterin des DRIN-Cafés

4. Dezember 2019

Alexandra Richter

Das Lydia-Taxi kommt wie gerufen

Die Adventszeit ist eine wunderbare Zeit, um die Gedanken schweifen zu lassen. Gedanken darüber, was in den letzten Monaten passiert ist und was das kommende Jahr an Veränderungen mit sich bringen mag.

Und bei all den Veränderungen, die anstehen, bleibt einiges so, wie wir es bereits kennen. Da denke ich gerne daran, dass wir nun die Gottesdienste schon seit längerem gemeinsam feiern, abwechselnd an unseren gemeinsamen Kirchorten Auferstehung, Hausen und Wichern. Dabei ist es uns wichtig, dass alle, die gerne beim Gottesdienst dabei sein möchten, die Möglichkeit haben, gut an den entsprechenden Kirchort zu kommen.

Vielleicht haben Sie sich auch schon einmal die Frage gestellt: Wie komme ich dahin … und wieder zurück? Dafür bieten wir Ihnen gerne unser Lydia-Taxi an. Probieren Sie es aus. Es fährt sonntags einen Rundkurs und nimmt alle, die an den entsprechenden Haltestellen stehen, zu dem jeweiligen Gottesdienst mit. Natürlich bringt Sie unser liebenswerter Taxifahrer nach dem Gottesdienst auch wieder zur Ihrer Einstiegshaltestelle zurück.

Wenn Sie Interesse haben, schauen Sie doch einfach auf unsere Website. Dort finden Sie den Fahrplan für den aktuellen Monat. Oder Sie holen sich einen gedruckten Fahrplan im Gemeindebüro.

Wir freuen uns, Sie an allen Kirchorten zum Gottesdienst begrüßen zu dürfen.

Alexandra Richter
Kirchort Hausen
Mitglied des Kirchenvorstands und des Finanzausschusses

3. Dezember 2019

pixabay/Gerhard Gellinger

Gemeinsam ins Ziel kommen

Als ich vor 5 Jahren konfirmiert wurde, hatte ich mit allen drei Gemeinden, der Auferstehungs-. Hausener und Wicherngemeinde, Konfirmationsunterricht. Einmal im Monat trafen wir uns und lernten Gott und auch die anderen Konfirmand*innen näher kennen. Wir sind alle zusammen auf Konfifahrt gefahren. Jedoch hat jede Gemeinde für sich den Vorstellungsgottesdienst gestaltet. Auch wurden wir in getrennten Gottesdiensten, jeder in seiner Gemeinde, konfirmiert. Wir waren eine Gruppe, wurden jedoch beim Erreichen unseres „Ziels“, der Konfirmation, getrennt.

Bei meiner Schwester, die letztes Jahr konfirmiert wurde, war dies anders: Sie hatte, wie ich, ihren Konfiunterricht mit allen drei Gemeinden zusammen und sie fuhren auch alle zusammen auf Konfifahrt. Konfirmiert wurden sie, als Konfirmationsgemeinschaft, mit den Jugendlichen aus allen drei Gemeinden, in einem gemeinsamen Gottesdienst in der Auferstehungskirche.

Nun werden wir, Anfang des nächsten Jahres, eine Gemeinde. Dies sehe ich als Chance: Wir, als Christinnen und Christen der Stadtteile Praunheim und Hausen, werden nun unsere Ziele gemeinsam erreichen, Probleme gemeinsam überwinden und gemeinsam Gottesdienst und die Konfirmation feiern.

Victoria von der Weiden
Kirchort Wichern
Mitglied des Kirchenvorstands, Öffentlichkeitsarbeits-AS

2. Dezember 2019

St. Benno Verlag

Geschenktipp?

Meine Mutter heißt auch Lydia. Deshalb hat sie einmal zum Geburtstag das Buch "Lydia, Purpurhändlerin in Philippi" geschenkt bekommen. Und ich hab's mir jetzt ausgeliehen.

Das Buch ist ein spannender Roman und liest sich sehr gut. Man kann sich richtig in diese Zeit hineinversetzen,

- wie Lydia als ehemalige Sklavin ihre Familie und Angestellten als erfolgreiche Purpurhändlerin finanziert, nachdem ihr Herr gestorben ist und ihr das Geschäft in Philippi überschreibt,

- sie dort zum Glauben findet,

- sich, ihre Familie und die Belegschaft taufen lässt,

- Paulus und Silas in ihr Haus bittet und hier die erste christliche Gemeinde Philippis entstanden ist.

Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der mehr über Lydia erfahren will und verstehen möchte, warum wir diesen Namen für unsere neue Gemeinde gewählt haben.

Ganz nebenbei auch noch ein schönes Weihnachtsgeschenk. Das Buch ist z. B. im Moment bei www.ejw-buch.de für 9,90 € erhältlich.

Brigitte Spiegel
Kirchort Hausen
Mitglied des Kirchenvorstands, der AG Fundraising,
des Geschäftsführenden Ausschusses & Mitglied der Steuerungsgruppe

1. Dezember 2019

Aus 3 wird 1

Schon kurz nach der Jahrtausendwende gab es die ersten Überlegungen, die Gemeinden im Nordwesten von Frankfurt zu fusionieren. Damals war die Zeit noch nicht reif und die Bedenken der Gemeindemitglieder, sie könnten ihre lieb gewonnenen Gebäude und Gewohnheiten aufgeben müssen, zu groß.

Heute, gut 15 Jahre später, stehen wir kurz vor der Fusion, haben sie sogar alle gemeinsam beschlossen. Die Zeit und die damals sich schon abzeichnenden Veränderungen in der EKHN haben ermöglicht, dass wir mit neuer Kraft und mit viel Energie auch der Bedenkenträger von damals eine vereinte, spannende und starke Gemeinschaft werden.

Das neue Logo zeigt uns den Weg:

Auf der gemeinsamen Basis EKHN fügen die drei früheren Gemeinden ihren Teil zum Ganzen bei. Vollständig wird die Gemeinde aber, wenn mit allen zusammen Neues entsteht.

So ist Lydia viel mehr als die Summe der Einzelteile. Möge das Herz von Lydia uns Wegbegleiter und Ziel für unsere neue gemeinsame Zukunft sein.

Friedhelm Scheu
Kirchort Wichern
Webmaster

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